4NetPlayers hat mit LISA einen KI-gestützten Assistenten für die Verwaltung von Gameservern gestartet. Der „Live Instance Support Assistant“ ist in das Kunden-Dashboard des Hostinganbieters integriert und nimmt Anweisungen in natürlicher Sprache entgegen.

Serververwaltung per Chat

Nutzerinnen und Nutzer können sich über laufende Server, IP-Adressen und verfügbare Slots informieren. LISA soll Server außerdem starten, stoppen und neu starten, neue Instanzen anlegen sowie Namen, Passwörter und andere Einstellungen ändern können. Auch Änderungen an spielspezifischen Konfigurationsdateien und die Auswahl von Mods lassen sich dem Anbieter zufolge über den Chat anstoßen.

Fehlen für einen Auftrag notwendige Angaben, fragt der Assistent diese schrittweise ab. Bei Anfragen zu Mods oder Einstellungen berücksichtigt LISA laut 4NetPlayers die tatsächlich mit dem Kundenkonto verbundenen Server, statt lediglich allgemeine Anleitungen auszugeben. Unterstützt werden mehrere Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Sicherheitsgrenzen für ausführbare Aktionen

Der Assistent arbeitet mit den Berechtigungen der angemeldeten Person und erhält nach Angaben von 4NetPlayers keine zusätzlichen Zugriffsrechte. Benötigte Passwörter werden über ein separates Eingabefeld erfasst und nicht an das KI-Modell übermittelt.

Kritische Befehle wie das Löschen eines Servers oder das Zurücksetzen einer Spielwelt erfordern eine weitere Bestätigung. Vor der ersten Nutzung müssen Kundinnen und Kunden einwilligen; die Zustimmung lässt sich später widerrufen. Chatverläufe werden laut Anbieter nach 90 Tagen gelöscht.

LISA ist zunächst als Beta gekennzeichnet. 4NetPlayers weist darauf hin, dass KI-Systeme Fehler machen können und die angeforderten Aktionen unmittelbar im Kundenkonto ausgeführt werden. Nach Unternehmensangaben basiert der Assistent auf einem Open-Source-KI-Modell.

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RedaktionRedaktion GameBiz