Bandai Namco hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Rekordumsatz von 328,4 Milliarden Yen erzielt. Das entspricht rund zwei Milliarden US-Dollar und einem Wachstum von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der operative Konzerngewinn erhöhte sich um 33,3 Prozent auf 69,2 Milliarden Yen.

Das Gamesgeschäft entwickelte sich allerdings deutlich schwächer. Der Umsatz des von Bandai Namco als Digital Business bezeichneten Segments sank um 15,6 Prozent auf 90,9 Milliarden Yen, umgerechnet rund 573 Millionen Dollar. Der operative Gewinn ging um 30,9 Prozent auf 15 Milliarden Yen zurück.

Weniger Neuerscheinungen belasten Absatz

Bandai Namco führt den Rückgang vor allem auf die geringe Zahl neuer Veröffentlichungen zurück. Im Quartal erschienen zwei neue Konsolenspiele. Im Vergleichszeitraum waren es 15, darunter eine größere Veröffentlichung.

Insgesamt verkaufte der Konzern 6,9 Millionen Konsolenspiele. Ein Jahr zuvor waren es 10,8 Millionen Einheiten gewesen. Die bestehenden Mobile- und Onlinespiele entwickelten sich nach Unternehmensangaben stabil.

Getragen wurde das Rekordergebnis vor allem vom Spielwaren- und Hobbygeschäft. Der Umsatz dieses Segments stieg um 45,9 Prozent, der operative Gewinn um 25,4 Prozent. Zusätzlich erhielt Bandai Namco eine Rückzahlung zuvor entrichteter US-Zölle.

Für das erste Geschäftshalbjahr hob der Konzern seine Prognose für das Digitalgeschäft leicht an. Erwartet werden nun 200 Milliarden Yen Umsatz und 26,5 Milliarden Yen operativer Gewinn. Gegenüber dem Vorjahr wären das dennoch Rückgänge von 31,5 beziehungsweise 10,8 Prozent. Die Gesamtjahresprognose bleibt zunächst unverändert.

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RedaktionRedaktion GameBiz