Electronic Arts hat voraussichtlich zum letzten Mal als börsennotiertes Unternehmen Quartalszahlen veröffentlicht. Der Spielekonzern steht unmittelbar vor dem Abschluss seiner 55 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme durch ein Konsortium unter Führung des saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund.
Umsatz steigt um 19 Prozent
Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte EA laut dem bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Quartalsbericht einen Umsatz von 1,98 Milliarden US-Dollar. Das waren 19 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
Der operative Gewinn stieg um 89 Prozent auf 513 Millionen US-Dollar. Die Net Bookings erhöhten sich um vier Prozent auf 1,39 Milliarden US-Dollar.
Live-Services bleiben wichtigster Umsatzbringer
Den größten Umsatzbeitrag lieferten erneut Live-Services und andere wiederkehrende Angebote. Die Erlöse aus diesem Bereich stiegen um sieben Prozent auf 1,47 Milliarden US-Dollar. Als Wachstumstreiber nennt EA vor allem zusätzliche Inhalte für Battlefield 6 und EA Sports FC.
Mit vollständigen Spielen setzte EA 514 Millionen US-Dollar um. Davon entfielen 438 Millionen US-Dollar auf digitale Verkäufe. Im gesamten Geschäftsjahr 2026 wurden nach Angaben des Unternehmens 81 Prozent der Konsolen-Spiele digital verkauft.
Übernahme soll am 4. August abgeschlossen werden
Die im September 2025 angekündigte Transaktion bewertet Electronic Arts mit rund 55 Milliarden US-Dollar. Neben dem Public Investment Fund gehören Silver Lake und Affinity Partners zum Käuferkonsortium.
Nach dem Abschluss soll die EA-Aktie nicht mehr öffentlich gehandelt werden. Das Unternehmen bleibt in Redwood City ansässig und soll weiterhin von CEO Andrew Wilson geführt werden. Eine offizielle Vollzugsmeldung lag zum Redaktionsschluss noch nicht vor.




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