Bei der game events GmbH steht ein Wechsel an der Spitze bevor. Wie das Unternehmen mitteilt, übernimmt Frederik Hammes ab Mai 2026 die Geschäftsführung und folgt damit auf Stephan Reichart, der auf eigenen Wunsch zurücktritt. Reichart soll den Übergang noch bis zum Abschluss der gamescom dev im August 2026 begleiten.
Mit Hammes rückt ein Branchenmanager mit langjähriger Erfahrung an die Spitze der Eventgesellschaft. Er bringt nach Angaben des Unternehmens mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Games-Branche mit, darunter eine lange Zeit als Geschäftsführer von Travian Games. Künftig soll er die Weiterentwicklung der game events GmbH verantworten, die als Tochter des game – Verband der deutschen Games-Branche unter anderem die gamescom dev sowie den Deutschen Computerspielpreis organisiert.
Der Wechsel fällt in eine Phase, in der sich das Eventportfolio weiterentwickelt. Die frühere devcom findet 2026 erstmals unter dem Namen gamescom dev statt und soll noch enger mit der gamescom verzahnt werden. Genau darin sieht Hammes laut Mitteilung auch eine zentrale Aufgabe für die kommende Zeit. Nach dem Wachstum der vergangenen Jahre solle die Entwicklerkonferenz nun auf die nächste Stufe gehoben und international noch stärker positioniert werden.
Felix Falk, Geschäftsführer des game-Verbands, würdigte Reicharts Rolle für die deutsche Eventlandschaft. Er habe über viele Jahre hinweg die Konferenzszene entscheidend mitgeprägt, zunächst mit eigenen Veranstaltungsfirmen und später an der Spitze der game events GmbH. Unter seiner Leitung habe sich gamescom dev zu einer führenden Konferenz für Spieleentwickler entwickelt.
Reichart selbst verweist in seinem Abschiedsstatement auf die Entwicklung seit 2017, als er an der Entstehung von devcom beteiligt war, sowie auf den Aufbau des Teams seit 2019. Gemeinsam mit dem Verband und der Koelnmesse habe man auch schwierige Phasen wie die Pandemie erfolgreich bewältigt. Ab Oktober wolle er sich neuen Projekten widmen.
Mit dem Führungswechsel stellt sich die game events GmbH damit für die nächste Phase neu auf. Im Fokus steht dabei vor allem die Frage, wie sich die eigenen Branchenveranstaltungen in einem internationalen Eventmarkt weiter profilieren lassen.
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