GG Bavaria 2026 knackt mit 9.500 Gästen den nächsten Besucherrekord

Die GG Bavaria 2026 hat am vergangenen Wochenende erneut ein deutliches Ausrufezeichen für den Gamesstandort Bayern gesetzt. In der Kleinen Olympiahalle in München kamen rund 9.500 Besucher:innen zusammen, um Indie-Games, Popkultur, Cosplay und Karriereangebote rund um die Gamesbranche zu erleben. Mit 120 Ausstellenden, darunter mehr als 30 Studios sowie rund 40 Künstler:innen, erreichte die Messe damit einen neuen Rekord.

Für die Veranstalter ist das Ergebnis ein klares Signal für die wachsende Bedeutung des Formats. Annette Kümmel, Geschäftsführerin der Medien.Bayern GmbH, bezeichnete die GG Bavaria als wichtigen Ankerpunkt für die bayerische Gameslandschaft. Die Messe biete Studios, Entwicklerinnen, Entwicklern und Initiativen aus dem Freistaat eine sichtbare Plattform für Präsentation und Vernetzung. Auch Robin Rottmann, Teamlead bei Games/Bavaria, zog eine positive Bilanz und verwies auf mehr Anspielstationen, mehr Programmpunkte und deutlich steigende Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr.

Ein Höhepunkt des Wochenendes war die Verleihung der GG Awards am Sonntag auf der Hauptbühne. Der Publikumspreis „Cosmic Choice Award“ ging an Memory Forge Games für Incredibug und wurde von Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring überreicht. Den „Vision Award“ für einen besonderen Grafikstil erhielt Oku von Irox Games. Fire Totem Games wurde mit A Webbing Journey mit dem Innovationspreis „Horizon Award“ ausgezeichnet, während Imprinted von Cobalt Lane den „Echo Award“ für seine Soundkulisse gewann. Der „Nova Award“ für Nachwuchstalente ging an Spicy Sushi Games für OrbiTower.

Auch abseits der Preisverleihung setzte die GG Bavaria wieder auf ein breites Community-Programm. Der Cosplay Catwalk am Sonntag gehörte erneut zu den publikumsstärksten Programmpunkten. Zahlreiche Teilnehmer:innen präsentierten dort ihre aufwendig gestalteten Kostüme und sorgten mit bekannten Figuren und kreativen Interpretationen für viel Aufmerksamkeit auf der Hauptbühne.

Neben Unterhaltung und Bühnenprogramm spielte auch das Thema Nachwuchsarbeit eine zentrale Rolle. Rund 15 Hochschulen waren vor Ort vertreten, stellten ihre Angebote vor und präsentierten teilweise auch Spiele, die von Studierenden entwickelt wurden. Im Career Space informierten Panels, Fragerunden und Workshops über Ausbildungswege und Einstiegsmöglichkeiten in die Branche. Damit unterstrich die GG Bavaria einmal mehr ihren Anspruch, nicht nur Publikumsevent, sondern auch Schaufenster und Kontaktplattform für den Gamesnachwuchs zu sein.


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