Auf der Entwicklerkonferenz Unite 2025 stellte Infold Games neue technologische Ansätze vor, die hinter dem Erfolg des Mobile-Hits Love and Deepspace stehen. Die Session des Studios gehörte zu den meistbesuchten Programmpunkten des zweitägigen Unity-Events in Shanghai.
Das seit Jahren mit Unity kooperierende Studio gewährte einen detaillierten Blick auf die eigens entwickelten Rendering- und Physiksysteme des weltweit ersten vollständig in 3D realisierten Romance-Games. Seit dem Launch im Januar 2024 zählt Love and Deepspace über 70 Millionen Spielerinnen und Spieler und führte in mehr als 20 Ländern die App-Store-Charts an. Bei der Gamescom 2025 erhielt der Titel die Auszeichnung „Best Mobile Game“ – als erstes weiblich ausgerichtetes Spiel überhaupt.
Technisch stützte sich der Vortrag auf drei Kernbereiche:
• Rendering-Optimierung: Ein neues Verfahren zur „Semi-Shadow-Region Detection“ reduziert Rechenlast, ohne die Qualität der Beleuchtung zu beeinträchtigen.
• Charakterdarstellung: Kontextabhängige Blush-Effekte und physikalisch berechnete Schweißsimulationen steigern die Glaubwürdigkeit der Figuren.
• Kleidung und Bewegung: Kombinationen aus skelettbasierten Stoffsimulationen und Cosserat-Rod-Constraints sorgen für natürlich wirkende Interaktionen zwischen Körper und Material.
Mit dieser proprietären Pipeline gelingt es Infold Games, eine filmreife Optik auf mobilen Endgeräten zu erreichen, ohne die Performance zu opfern – ein Beispiel dafür, wie gezielte F&E-Investitionen technische Grenzen im Mobile-Segment verschieben können.
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