Nintendo hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 517,8 Milliarden Yen erzielt. Das entspricht umgerechnet rund 3,2 Milliarden Euro und einem Rückgang von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der operative Gewinn stieg dagegen um 150,5 Prozent auf 142,5 Milliarden Yen, rund 880 Millionen Euro. Der Nettogewinn erhöhte sich um rund 53 Prozent auf 147,4 Milliarden Yen. Zum Ergebnis trugen neben dem wachsenden Softwaregeschäft auch Rückzahlungen von US-Zöllen in Höhe von rund 300 Millionen Dollar bei. Nintendo hatte die Belastungen nach eigenen Angaben zuvor überwiegend selbst getragen.

Hardwaregeschäft normalisiert sich

Nintendo setzte zwischen April und Juni 3,82 Millionen Switch-2-Konsolen ab. Gegenüber dem besonders starken Vorjahresquartal bedeutet das einen Rückgang von 34,4 Prozent. Seit der Markteinführung wurden damit weltweit 23,68 Millionen Geräte ausgeliefert.

Die Verkäufe von Switch-2-Software erhöhten sich gleichzeitig um 9,2 Prozent auf 9,46 Millionen Einheiten. Bei der ursprünglichen Nintendo Switch wurden 660.000 Konsolen und 33,81 Millionen Spiele verkauft. Während die Hardwareverkäufe um knapp 32 Prozent zurückgingen, legte die Softwaremenge um 38,6 Prozent zu.

Digitalgeschäft wächst deutlich

Nintendos Digitalumsatz stieg um 90 Prozent auf 132,7 Milliarden Yen. Zu den wichtigsten Neuerscheinungen zählte Tomodachi Life: Living the Dream mit 7,94 Millionen verkauften Einheiten seit April. Pokémon Pokopia erreichte seit März knapp vier Millionen Exemplare.

Zusätzliche Einnahmen brachte das Geschäft mit Nintendo-Marken und Filmen. Der Umsatz dieses Segments hat sich auf 34,8 Milliarden Yen mehr als verdoppelt. Einen wesentlichen Beitrag leistete dabei der weltweit erfolgreiche zweite Super Mario Galaxy-Kinofilm.

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RedaktionRedaktion GameBiz