Sony Interactive Entertainment hat seit dem Marktstart weltweit mehr als 95 Millionen PlayStation-5-Konsolen an den Handel ausgeliefert. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das am 30. Juni 2026 endete, kamen 1,6 Millionen Geräte hinzu.
PlayStation-Gewinn steigt deutlich
Der Umsatz der Sparte Game & Network Services belief sich laut den Quartalsunterlagen von Sony auf rund 937 Milliarden Yen und blieb damit ungefähr auf dem Vorjahresniveau. Rückgänge beim Konsolenabsatz und bei Spielen von Drittanbietern bremsten die Entwicklung.
Das operative Ergebnis verbesserte sich hingegen deutlich: Der Gewinn der PlayStation-Sparte stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 37 Prozent auf rund 202 Milliarden Yen.
Positiv wirkten sich unter anderem Erstattungen zuvor entrichteter US-Zölle aus. Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr konzernweit mit Rückzahlungen in Höhe von rund 80 Milliarden Yen, umgerechnet mehr als 500 Millionen US-Dollar.
125 Millionen aktive PlayStation-Konten
Im Juni registrierte Sony 125 Millionen monatlich aktive PlayStation-Konten. Das waren zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die gesamte Spielzeit ging im gleichen Zeitraum allerdings um vier Prozent zurück.
Von den im Quartal verkauften 66,1 Millionen vollständigen PS4- und PS5-Spielen entfielen 82 Prozent auf Downloads. Der Digitalanteil unterstreicht die wachsende wirtschaftliche Bedeutung des PlayStation Store gegenüber dem klassischen Datenträgergeschäft.
Trotz der angespannten Lage am Speichermarkt sieht Sony seine Hardwareplanung für das laufende Geschäftsjahr nicht gefährdet. Der Konzern habe die benötigten Speichermengen für das prognostizierte Konsolenvolumen abgesichert. Die Profitabilität des Hardwaregeschäfts soll ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres bleiben.




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