Mit der Portside Game Assembly ist Gamecity Hamburg ein außergewöhnlicher Coup gelungen: Am 26. und 27. Juni 2025 trafen sich auf einem fahrenden Konferenzschiff im Hamburger Hafen rund 100 Leitungspersonen internationaler Indie-Studios zu einem neuen, bewusst kuratierten B2B-Format – exklusiv, persönlich und auf Augenhöhe. Die Premiere erwies sich als so erfolgreich, dass eine Wiederholung im kommenden Jahr bereits feststeht: Am 25. und 26. Juni 2026 soll die Portside Game Assembly in ihre zweite Runde gehen.
Die Veranstaltung richtete sich gezielt an Entscheidungsträger:innen von Indie-Studios, die bereits mindestens ein Spiel erfolgreich veröffentlicht haben. Der Fokus lag auf Austausch in vertraulichem Rahmen, fernab klassischer Messehektik. Ergänzt wurde das auf dem Konferenzschiff verortete Programm durch drei Side-Events mit insgesamt 200 weiteren Branchenakteur:innen, die in außergewöhnlichen Hamburger Locations – darunter die MS Stubnitz – für Begegnung mit Publishern, Kreativen und Partnern sorgten.
„Wir haben im Kalender der internationalen B2B-Events für die Gameswirtschaft eine Lücke gesehen. Mit der Portside Game Assembly schaffen wir einen Raum, in dem sich die Leiter:innen von Indie Studios vertraulich und auf Augenhöhe austauschen können. Durch die Kuration der Teilnehmerliste garantieren wir, dass Teilnehmerinnen ohne Ablenkung relevante Impulse mitnehmen und neue Kontakte machen. Das gesamte Konferenzprogramm entwickeln wir im engen Austausch mit den teilnehmenden Studios und immer für die Perspektive von Studio Leiterinnen und Gründerinnen. Wir sind überglücklich über das Feedback der Teilnehmer:innen auf die Premiere und starten direkt in die Planung der zweiten Portside im Juni 2026”, erläutert Dennis Schoubye, Leiter von Gamecity Hamburg.
Die Stadt Hamburg sieht in der Konferenz ein starkes Signal für den Standort. Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft, betont: „Die Gamesbranche ist mit ihren seit Jahrzehnten erfolgreichen Unternehmen und einer vielseitigen und wachsenden Indie Game-Szene ein wichtiger Teil der Kreativwirtschaft in Hamburg. Mit der Portside Game Assembly haben wir einen weiteren Baustein entwickelt, der die Bedeutung des Games-Standorts festigt, indem sie wichtige Studio-Leiter*innen und Branchenkontakte nach Hamburg holt und so den internationalen Austausch fördert.“
Inhaltlich bot die Konferenz eine Mischung aus Keynotes, Impuls-Vorträgen und Roundtables. Zu den Speakern gehörten u.a. Benjamin Laulan (Evil Empire), Philomena Schwab (Stray Fawn Studio), Søren Lundgaard (Ghost Ship Games), Mauricio García (The Game Kitchen), Kevin Zuhn (Young Horses), René Habermann (Bippinbits) – sie alle gewährten tiefe Einblicke in Studiostrategien, aktuelle Herausforderungen und kreative Prozesse.
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