Das britische Entwicklungsstudio Supermassive Games hat ein Konsultationsverfahren über einen weiteren Stellenabbau eingeleitet. Nach Angaben des Unternehmens könnten bis zu 75 Arbeitsplätze betroffen sein. Eine endgültige Zahl steht noch nicht fest.
Supermassive bezeichnete die Maßnahme als notwendigen Schritt, um die langfristige Tragfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Das Studio erklärte zudem, die betroffenen Mitarbeitenden während des Verfahrens unterstützen zu wollen. Angaben dazu, welche Bereiche oder Projekte von den Kürzungen erfasst werden könnten, liegen bislang nicht vor.
Es handelt sich um die dritte größere Personalreduktion innerhalb von drei Jahren. Im Februar 2024 wurden rund 90 Stellen abgebaut. Im Juli 2025 folgte ein Verfahren, das 36 Arbeitsplätze betraf. Gleichzeitig wurde damals „Directive 8020“ von Oktober 2025 auf Mai 2026 verschoben.
Das Science-Fiction-Horrorspiel erschien schließlich am 12. Mai 2026. Ein Zusammenhang zwischen der kommerziellen Entwicklung des Titels und dem aktuellen Stellenabbau wurde vom Unternehmen nicht bestätigt.
Das in Guildford ansässige Studio gehört seit 2022 vollständig zu Nordisk Games. Bekannt ist Supermassive unter anderem für „Until Dawn“, „The Quarry“ und „The Dark Pictures Anthology“. Die erneuten Kürzungen unterstreichen den weiterhin hohen Konsolidierungsdruck in der europäischen Spieleproduktion.




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