Ubisoft hat den Einstieg von Tencent in die neue Tochtergesellschaft Ubisoft Nova SAS, bekannt als Vantage Studios, offiziell abgeschlossen. Damit fließt dem Unternehmen ein Cash-Investment in Höhe von 1,16 Milliarden Euro zu, wie aus der Abschlussmeldung hervorgeht. Das Investment bewertet Vantage Studios mit einem Enterprise Value von 3,8 Milliarden Euro (pre-money) und gilt als wichtiger Schritt in Ubisofts laufender struktureller Neuausrichtung. Die neue Einheit bündelt die globalen Aktivitäten rund um Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six und ist seit 1. Oktober 2025 voll operativ. Geführt wird das Studio von den Co-CEOs Charlie Guillemot und Christophe Derennes.

Mit dem frischen Kapital stärkt Ubisoft seine Bilanz, reduziert die konsolidierte Nettoverschuldung und schafft finanziellen Spielraum für strategische Investitionen. Zudem bildet Vantage Studios einen zentralen Baustein des neuen Operating Models, das auf Autonomie, Fokus und klarer Verantwortlichkeit basiert und Ende des Jahres finalisiert wird.

Tencent hält nun 26,32 Prozent wirtschaftlichen Anteil, Ubisoft bleibt jedoch alleiniger Kontrollinhaber. Ein umfassender Aktionärsvertrag regelt Minderheitenschutz, Lock-up-Periode, Vorkaufsrechte sowie Optionen für den Fall eines Kontrollwechsels.

Mit dem Abschluss des Deals setzt Ubisoft ein deutliches Signal für langfristiges Wachstum seiner größten Marken und für die strategische Partnerschaft mit Tencent.

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AndreasRedaktion GameBiz